DSLR, Display, Dateiformat – Fotografie Glossar D

Endlich komme ich mal wieder dazu einen Blogbeitrag zu schreiben und mein Glossar voranzubringen. In der letzten Zeit war echt viel zu tun und ein Urlaub in Norwegen stand an, von dem ich auch noch ein paar Eindrücke zeigen möchte – also stay tuned 😉 Carina hat mir ja passenderweise bei dem Buchstaben C schon einen ersten Anfang für die Fortsetzung gegeben, den ich mal noch ein wenig ausgebaut habe.

DSLR – was heißt das?

Viele, die Ihre Bilder digital machen und das dann auch ein wenig professioneller, hatten schon mal eine in der Hand – die DSLR. Nur was heißt DSLR eigentlich? Manche könnte jetzt auf die Idee kommen das bedeutet Digitale Spiegelreflexkamera, oder so. Aber da auch die ganze Welt diese Sorte Kamera unter dem Begriff kennt, kann es das wohl nicht sein. DSLR bedeutet: digital single lens reflex camera und wie der Name schon beschreibt wird dadurch mit einer Linse das Licht eingefangen und erst zum Sucher geleitet. Sobald der Auslöser gedrückt wurde klappt der Spiegel nach oben und das Licht trifft auf den Sensor. Die Zeit, in der der Spiegel oben bleibt sowie wie viel Licht durch die Linse eingefangen wird bestimmt man durch die Auslösezeit und Blendenöffnung.

Das Display – Fluch und Segen

Theoretisch würde ja der Sucher reichen in dem eventuell auch die Einstellungen für die Aufnahme angezeigt werden. Aber scheinbar aus Gründen der besseren Handhabbarkeit hat man den Kameras ein Display hinzugefügt, in denen diese Werte abgebildet werden. Nur leider werden die Displays allzu häufig dafür verwendet sie als Sucher zu verwenden. Ich habe da diese Bilder im Kopf, bei denen Menschen ihre Arme ausgestreckt vorm Körper halten und mit Ihren, nur wenige Gramm schweren, Apparaten versuchen ein Foto von etwas zu machen. Zuhause wundern sich diese Personen dann warum ihre Aufnahmen von der Statue in der Dämmerung verwackelt ist… Aber das Display hat auch einen Vorteil, vor allem wenn man es klappen kann. Denn so kann man Bilder ansehen, während man sie erstellt (vorausgesetzt man hat eine Live-View Funktion). So gelingen auch Fotos aus unmöglichen Perspektiven bzw. wird man nicht mehr allzu dreckig, wenn man schöne Aufnahmen macht 😉

Dateiformat – JPG vs. RAW oder beides?

Die Frage des geeignetsten Dateiformates ist eigentlich relativ schnell geklärt, wenn man weiß wofür man seine Aufnahmen verwenden möchte. Wer umherzieht und Fotos machen möchte, ohne diese für irgendwelche großformatigen Ausdrucke zu verwenden, der ist mit JPG am besten bedient. Durch dieses Dateiformat werden die Bilder schnell auf der Speicherkarte gespeichert, sie sind leicht auf andere Geräte übertragbar und man kann sie schnell mal jemanden auf dem Laptop o.ä. zeigen. Da JPG aber eine hohe Kompression besitzt werden dabei viele Bilddaten nicht erfasst bzw. gespeichert. Wenn man ein Bild haben möchte, in dem es um jedes Detail, jede Farbnuance geht, dann sollte man sie lieber im RAW-Format speichern. Wenn sie allerdings so gespeichert werden, müssen die Fotos in jedem Fall nachbearbeitet werden, da RAW reine Rohbilddaten enthält und speichert. Der Bildunterschied zu anderen Dateiformaten ist aber in jedem Fall zu sehen. Die Fotos im JPG- und RAW-Dateiformat zu speichern macht meiner Meinung nach nur Sinn, wenn man noch nicht weiß was man mit seinen Bildern machen möchte. Wie seht ihr das?

Wer noch mehr über die beiden Formate wissen möchte, sollte sich dieses Video ansehen:

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