B wie Belichtung, wie Blitz, wie Blende

Hier nun also endlich mein zweiter Artikel zum Fotografie-ABC.

Belichtung

Die Belichtung ist eigentlich das wichtigste in der Fotografie, denn ohne Licht auch keine Fotos. Bei der Belichtung kommt es hauptsächlich darauf an mit den unterschiedlichen Kontrasten innerhalb eines Motives umzugehen. Und wie ich schon im ersten Teil geschrieben habe gibt es dafür bei den meisten Kameras eine Automatik – die AE-Funktion. Diese stellt in Abhängigkeit zur Helligkeit die Belichtungsdauer ein. Man kann die Belichtung der Bereiche aber auch manuell, mit der M-Funktion der Kamera „nachjustieren“. Ergänzend dazu werden Elemente wie Reflektorschirm oder Aufhellblitz verwendet. Apropos Blitz…

Nur im Dunkeln blitzen?

Blitz - Fotografie Glossar B

Der Blitz (Bild: Tamio Honma - Flickr:honma)

Die meisten Menschen die eine Kamera in die Hand nehmen nutzen den Blitz ausschließlich wenn er sich entweder automatisch dazu schaltet, weil die Belichtungsmessung es vorschlägt oder weil es dunkel wird und wackelfreie Bilder nicht mehr möglich sind. Der Blitz an der Kamera hat aber auch noch einen anderen Sinn. Er dient zum Aufhellen von schattigen Bereichen bei Portraitfotos oder auch bei anderen Motiven, die ohne den Blitz zu dunkel erscheinen würden. Also denkt dran, den Blitz auch mal tagsüber im Hellen zu benutzen.

Die Blende

F2.8 – schon mal gesehen? Das ist die Blendzahl mit der die Öffnung der Blende reguliert wird. Als Fotografie-Anfänger muss man sich kurz in die Logik dieser Technik hineinversetzen. Denn eine kleine Blendzahl bedeutet, dass die Blende weit geöffnet ist, eine große (F15 bspw.) dagegen, dass die Blende weit geschlossen, aber natürlich nicht völlig zu, ist. Besser kann man sich das verdeutlichen, wenn man sich die Blendelemente betrachtet. Kleine Blendzahl – die Elemente schauen nur ein wenig hervor; große Blendzahl – die Elemente sind mehr zu sehen, wenn man das Objektiv wegnehmen würde. Wie viele Blendelemente eine Kamera hat findet man heraus, wenn man unscharf gegen leuchtende Straßenlaternen fotografiert. Die Anzahl der Ecken, die man dann aus den Lichtern erkennen kann, ist die Anzahl der Elemente in der Blende. Um nun noch weiter zu gehen: umso mehr Blendelemente eine Kamera hat, umso „weicher“ sehen die Bilder aus.

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